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Fakten und Zahlen über Stress und psychosoziale Risiken

Nurse monitoring patients

Die Statistik ist ernüchternd:

  • Arbeitsbedingter Stress ist nach Muskel- und Skeletterkrankungen das zweithäufigste arbeitsbedingte Gesundheitsproblem in Europa. Etwa die Hälfte der Arbeitnehmer ist der Ansicht, dass arbeitsbedingter Stress an ihrem Arbeitsplatz häufig auftritt.
  • 50–60 % aller Fehltage sind auf arbeitsbedingten Stress zurückzuführen.
  • Folgende Ursachen für arbeitsbedingten Stress wurden in einer gesamteuropäischen Meinungsumfrage der EU-OSHA aus jüngerer Zeit am häufigsten genannt: Umstrukturierung oder drohender Arbeitsplatzverlust (72 % der Befragten), Überstunden oder Arbeitsüberlastung (66 %) und Schikanen oder Einschüchterung am Arbeitsplatz (59 %).
  • In derselben Umfrage bewerteten etwa vier von zehn Arbeitnehmern den Umgang mit Stress in ihrem Unternehmen als nicht angemessen.
  • In der Regel dauern stressbedingte Fehlzeiten länger als Fehlzeiten aus anderen Gründen.

Wie aus Daten von EUROSTAT hervorgeht, waren in einem Zeitraum von neun Jahren 28 % aller Arbeitnehmer Europas nach eigenen Angaben psychosozialen Risiken ausgesetzt, die ihr psychisches Wohlbefinden beeinträchtigten.

Da ist es gut zu wissen, dass jedes Unternehmen, unabhängig von Größe und Branche, Maßnahmen ergreifen kann, um psychosoziale Risiken und Stress zu vermeiden oder zu verringern.