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Wie bekommt man Stress und psychosoziale Risiken in den Griff?

Workers talking in a garage
Workers talking over a task
infog 3 landscape risk assessment

Die Kampagne betont, dass sich psychosoziale Risiken ebenso systematisch bewerten und kontrollieren lassen wie andere Sicherheits- und Gesundheitsrisiken bei der Arbeit.

Die beste Herangehensweise, um Risiken zu erkennen und Probleme zu bewältigen, beruht auf dem Standardmodell zur Gefährdungsbeurteilung und dem aktiven Einbeziehen der Mitarbeiter:

  1. Ermittlung der Probleme und der potenziell gefährdeten Personen. Führungskräfte und Mitarbeiter müssen sich der psychosozialen Risiken bewusst sein und erste Warnsignale für arbeitsbedingten Stress erkennen.
  2. Bewertung der Risiken und Festlegung entsprechender Prioritäten. Stellen Sie fest, welche Risiken am akutesten sind, und bearbeiten Sie diese zuerst.
  3. Planung von Präventivmaßnahmen. Als Nächstes gilt es einen Plan zu erstellen, wie psychosoziale Risiken vermieden werden können. Risiken, die sich nicht vermeiden lassen, sollten verringert werden.
  4. Umsetzung. Festlegung der geeigneten Maßnahmen, der hierfür benötigten Ressourcen, der beteiligten Personen und des Zeitrahmens.
  5. Laufende Überwachung und Überprüfung. Überprüfen Sie regelmäßig die Maßnahmen und nehmen ändern Sie gegebenfalls das Vorgehen.

Es ist normal, dass Menschen auf gleiche Gegebenheiten unterschiedlich reagieren. Berücksichtigen Sie bei der Bewertung psychosozialer Risiken die Fähigkeiten und Bedürfnisse der Arbeitnehmer (zum Beispiel aufgrund von Geschlecht, Alter oder Erfahrung).

Informieren Sie sich auf der Website der EU-OSHA genauer über arbeitsbedingten Stress und das Management psychosozialer Risiken am Arbeitsplatz.