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Wer muss in das Management von Stress und psychosozialen Risiken einbezogen werden?

Stressful conversation at the workplace

Der Schlüssel zum Erfolg besteht darin, alle Beteiligten – Arbeitgeber, Führungskräfte und Mitarbeiter – in die Schaffung eines positiven Arbeitsumfelds einzubeziehen.

Führungskräfte sollten ein Klima schaffen, in dem ihre Mitarbeiter Probleme offen ansprechen und zur Mitwirkung an Lösungen angeregt werden. Eine gute Führungskraft kann Mitarbeiter motivieren, weiß, wo ihre Stärken und Schwächen liegen, ermutigt sie zum Einsatz für gemeinsame Ziele und steigert damit ihre Leistungsbereitschaft. Auch das Wissen um persönliche Probleme von Arbeitnehmern trägt zur Schaffung einer konstruktiven Arbeitsumgebung bei.

Arbeitnehmer wiederum tragen zur Aufdeckung von Problemen und zur Lösungsfindung und -umsetzung bei, indem sie Arbeitgeber und Führungskräfte über die konkreten Arbeitsumstände in Kenntnis setzen. Der Schlüssel zum erfolgreichen Management psychosozialer Risiken liegt in der Einbeziehung der Arbeitnehmer. Führungskräfte, die Rücksprache mit den Mitarbeitern halten, schaffen ein vertrauensvolles Klima, in dem Sorgen und Nöte eher zur Sprache gebracht werden. Arbeitnehmer identifizieren sich eher mit präventiven Maßnahmen, wenn sie an deren Entwicklung selbst teilgenommen haben. Dadurch wird die Wirksamkeit dieser Maßnahmen erhöht.

Eine solche Zusammenarbeit setzt einen ständigen Dialog zwischen Führungskräften und Mitarbeitern voraus. Sie müssen miteinander reden, ein offenes Ohr für die Anliegen des anderen haben und Meinungen austauschen.

Für die Bewertung und das Management psychosozialer Risiken am Arbeitsplatz stehen eine Reihe von Materialien für die Praxis zur Verfügung.