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Publikationen

Hier finden Sie Berichte, Factsheets, Zusammenfassungen und andere Veröffentlichungen der EU-OSHA zum Thema Stressmanagement und psychosoziale Risiken.

Bericht über erfolgreiche Benchmarking-Initiativen zu Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit

Bei der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) wird Benchmarking definiert als „ein geplanter Prozess, durch den eine Organisation ihre eigenen Prozesse und Leistungen im Bereich der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes mit denen anderer Organisationen vergleicht, um daraus zu lernen, wie Unfälle und Gesundheitsschäden verringert, die Einhaltung von sicherheits- und gesundheitsschutzbezogenen Rechtsvorschriften verbessert und/oder die Kosten der Einhaltung gesenkt werden können“. Ausgehend von dieser Definition sollten im Rahmen dieses Projekts die auf sektoraler, einzelstaatlicher und europäischer Ebene eingerichteten Benchmarkingprogramme für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz bei der Arbeit einer umfassenden Überprüfung unterzogen werden. Ebenso verfolgte die Studie das Ziel, den Nutzen solcher Programme und ihre Grenzen zu bewerten sowie die wesentlichen Faktoren und die wichtigsten Hindernisse für ihren Erfolg zu ermitteln.

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Europäischer Wettbewerb für gute praktische Lösungen im Rahmen der Kampagne „Gesunde Arbeitsplätze“ 2014-2015

Der Europäische Wettbewerb für gute praktische Lösungen „Gesunde Arbeitsplätze“ wurde von der Europäischen Agentur für Gesundheitsschutz und Sicherheit am Arbeitsplatz (EU-OSHA) im Rahmen der Kampagne „Gesunde Arbeitsplätze – den Stress managen“ 2014-2015 organisiert. Der Wettbewerb 2014-2015 sollte ein Schlaglicht auf beispielhafte Unternehmen und Organisationen werfen, die Stress und psychosoziale Risiken bei der Arbeit aktiv managen. Mit den Preisen werden herausragende und innovative Beiträge sowie ein hohes Engagement des Managements und ein partizipativer Ansatz für die Bewältigung psychosozialer Risiken ausgezeichnet. Mit dem Wettbewerb fördert die EU-OSHA gute praktische Lösungen bei der Arbeit und tauscht Informationen über gute praktische Lösungen in ganz Europa aus.

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Zusammenfassung: Psychosoziale Risiken in Europa: Prävalenz und Präventionsstrategien

Diese Zusammenfassung basiert auf einem Bericht zu psychosozialen Risiken bei der Arbeit, der gemeinsam von der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) und der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen (Eurofound) veröffentlicht wurde. Er stützt sich auf die ergänzenden Arbeiten der beiden Agenturen, die auf ihre unterschiedlichen Rollen zurückzuführen sind. Der Bericht bestätigt die komplexe Beziehung zwischen Gesundheit und Arbeit, enthält vergleichende Informationen zur Prävalenz von psychosozialen Risiken unter Arbeitnehmern und untersucht die Zusammenhänge zwischen diesen Risiken und Gesundheit sowie Wohlbefinden. Er befasst sich auch damit, in welchem Umfang Unternehmen Maßnahmen ergreifen, um psychosoziale Risiken zu bewältigen, und beschreibt Maßnahmen, die in Unternehmen eingeführt werden können. Eine Übersicht über politische Strategien in sechs Mitgliedstaaten ist ebenfalls enthalten.

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Zusammenfassung – Grüne Arbeitsplätze und Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit: Vorausschau auf neu auftretende Risiken in Zusammenhang mit neuen Technologien bis 2020

Um ihre Umweltziele zu erreichen, setzt die EU auf ein schnelles Wachstum der grünen Wirtschaft. Daher ist es wichtig, neue und aufkommende Risiken für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz bei der Arbeit an grünen Arbeitsplätzen frühzeitig zu erkennen, um sicherzustellen, dass diese Arbeitsplätze nicht nur gut für die Umwelt sind, sondern auch für die Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer. Diese Zusammenfassung stellt eine Zukunftsstudie vor, in der für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz an grünen Arbeitsplätzen mögliche Zukunftsszenarien erstellt wurden, bei denen die Entwicklungen im Bereich der grünen Technologien unter verschiedenen wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen untersucht wurden. Ein vollständiger Bericht mit weiteren Einzelheiten zur Methodik und zu den Ergebnissen ist ebenfalls verfügbar.

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Factsheet 102 - Förderung der psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz - Zusammenfassung eines Berichts über gute praktische Lösungen

Dieses Factsheet fasst einen Bericht über gute praktische Lösungen bei der Förderung der psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz zusammen. Die Förderung der psychischen Gesundheit umfasst alle Maßnahmen, die zu einer guten psychischen Gesundheit beitragen. Sie konzentriert sich auf die Aspekte, die unser psychisches Wohlbefinden aufrechterhalten und verbessern. Es ist hervorzuheben, dass eine optimale und effektive Förderung der psychischen Gesundheit eine Kombination aus Risikomanagement und Gesundheitsförderung umfassen sollte. Der Bericht bietet Ihnen Informationen darüber, wie Sie die Förderung der psychischen Gesundheit in einen ganzheitlichen Ansatz einbetten können, mit dem Sie Gesundheit, Sicherheit und Wohlbefinden der Arbeitnehmer am Arbeitsplatz verbessern und fördern. Mehrere dieser Fallstudien sind wegen ihrer innovativen und kreativen Ansätze von besonderem Interesse.

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E-fact 46: Psychische Gesundheitsförderung im Gesundheitswesen

Der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO, 2005) zufolge können psychosoziale Probleme zu Krankheit, Verletzungen, Stigmatisierung, Isolierung und sogar zum Tode führen. Sie können aber auch erheblich für den Arbeitgeber erhebliche Auswirkungen haben – etwa in Form einer geringeren Produktivität und einer schlechten Arbeitsmoral. Beschäftigte im Gesundheitswesen sind solchen psychischen Gesundheitsrisiken in besonders hohem Maße ausgesetzt (Weltgesundheitsorganisation (WHO), 2004). Daher ist es wichtig und sehr sinnvoll, in die psychische Gesundheitsförderung in diesem Bereich zu investieren.

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Factshhet 79 - Arbeitnehmerschutz im Gastgewerbe

Das Gastgewerbe (Horeca) umfasst Hotels, Bars, Gaststätten, Restaurants, Catering-Firmen, Schnellimbisse, Cafés und Bistros. Dieses Gewerbe spielt eine bedeutende Rolle für die Schaffung von Arbeitsplätzen im Dienstleistungssektor und in der Gesamtwirtschaft vieler EU-Mitgliedstaaten. In dieser Wachstums branche sind in der Europäischen Union derzeit mehr als 7,8 Millionen Men schen beschäftigt. In diesem Factsheet werden die wichtigsten Ergebnisse des Horeca Präventionsberichts vorgestellt. Ziel dieses Berichts war es, einen Überblick über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit zu geben, bewährte Praktiken zu ermitteln und die esentlichen beschäftigungsrelevanten und wirtschaftlichen Veränderungen in diesem Gewerbe zu untersuchen.

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Factsheet 74 - Expertenbefragung zu neu auftretenden psychosozialen Risiken für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit

Die tief greifenden Veränderungen, die sich derzeit in der Arbeitswelt vollziehen, führen zu neu auftretenden psychosozialen Risiken. Solche Risiken, die mit der Gestaltung, der Organisation und der Verwaltung sowie mit dem wirtschaftlichen und sozialen Kontext der Arbeit verbunden sind, erhöhen das Stressniveau und können eine erhebliche Beeinträchtigung der psychischen und physischen Gesundheit zur Folge haben. Im Jahr 2005 gaben mehr als 20 % der Arbeitnehmer in der EU an, dass sie ihre Gesundheit durch arbeitsbedingten Stress gefährdet sehen. In diesem Factsheet werden die Ergebnisse der Expertenbefragung zu neu auftretenden psychosozialen Risiken zusammengefasst, ergänzt durch eine Analyse der wissenschaftlichen Forschungsarbeiten zu den von den Experten benannten Schwerpunktthemen.

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Factsheet 70 - Junge Arbeitnehmer — Fakten und Zahlen. Gefährdungen und deren gesundheitliche Folgen

In diesem Factsheet wird ein Bericht der Beobachtungsstelle für Risiken über junge Arbeitnehmer zusammengefasst. Das Ziel dieser Veröffentlichung besteht darin, einen Überblick über die Gefahren, denen junge Arbeitnehmer am Arbeitsplatz ausgesetzt sind, sowie über die kurz- und langfristigen Konsequenzen dieser Gefahren zu geben. Dies geschieht durch die Analyse von Statistiken und Studien sowie mit Hilfe von ausgewählten Fallstudien zur Gefahrenprävention. Viele der Sektoren und Berufe, in denen junge Menschen beschäftigt sind, sind durch hohe Unfallrisiken und vielfältige Gefahren am Arbeitsplatz gekennzeichnet. In der allgemeinen und beruflichen Bildung sowie in der täglichen Praxis am Arbeitsplatz müssen spezifische, genau auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnittene Maßnahmen ergriffen werden. Dieses Factsheet enthält einige diesbezügliche Empfehlungen.

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Factsheet 37 - Beispiele für die wirksame Unterstützung von KMU zur Verbesserung von Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit

Die KMU tragen zu einem großen Teil zur Wettbewerbsfähigkeit der Europäischen Union bei, denn die meisten neuen Arbeitsstellen in Europa werden von Kleinunternehmen mit bis zu sechs Angestellten geschaffen. Sie haben jedoch besondere Schwierigkeiten zu überwinden, wozu auch der effiziente Umgang mit Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit gehören; die Mitgliedstaaten haben deshalb Maßnahmen zur Unterstützung des Unternehmertums vorgesehen. Die Agentur hat verschiedene wichtige Projekte zur Verbesserung von Sicherheit und Gesundheitsschutz in KMU durchgeführt; unter anderem spezielle Finanzierungssysteme für bewährte Praktiken auf dem Gebiet von Sicherheit und Gesundheitsschutz in KMU, die vom Europäischen Parlament und der Europäischen Kommission initiiert worden waren. Als Teil dieser Bemühungen führte die Agentur auch eine Untersuchung praktischer Beispiele von erfolgreichen Unterstützungsdienstleistungen für KMU in Bezug auf Sicherheit und Gesundheitsschutz durch. Verschiedene Arten von in den Mitgliedstaaten praktizierten Unterstützungssystemen und -programmen wurden analysiert, um: eine Anzahl von Beispielen für Präventionsprogramme für KMU zu präsentieren, Erfolgskriterien herauszustellen und übertragbare Informationen anzubieten, damit sie von anderen Einrichtungen verwendet oder auf ihre Situation angepasst werden können.

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Bericht - Verhütung von psychosozialen Risiken und Stress bei der Arbeit in der Praxis

Psychosoziale Risiken, wie zum Beispiel Gewalt und Mobbing, können Stress am Arbeitsplatz verursachen. 4 % aller Beschäftigen geben an, dass sie körperliche Gewalt am Arbeitsplatz durch betriebsfremde Personen erlitten haben. Noch viel mehr Beschäftigte waren Drohungen und Beleidigungen ausgesetzt. 9 % der Arbeitnehmer in Europa erklären, Ziel von Einschüchterungen zu sein. Statistiken dieser Art sind Grund genug, aktiv zu werden.

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Factsheet 32 - Über den Umgang mit psychosozialen Problemen und die Reduzierung von arbeitsbedingtem Stress

Mehr als ein Viertel aller Arbeitnehmer in der Europäischen Union ist von arbeitsbedingtem Stress betroffen. Arbeitsbedingter Stress und psychosoziale Probleme stehen im Mittelpunkt der Europäischen Woche für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit 2002. Zur Unterstützung dieser Initiative wurde ein Bericht erstellt, der sich mit einer Reihe von Fällen, Programmen, Praktiken und Erfahrungen in den Mitgliedstaaten auseinandersetzt, die sich darum bemühen, psychosoziale Probleme in den Griff zu bekommen und arbeitsbedingten Stress zu vermeiden. Dieses Fact Sheet bietet eine Zusammenfassung des Berichts speziell für diejenigen, die Strategien im Umgang mit arbeitsbedingtem Stress auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene entwickeln möchten. Am Ende des Factsheets finden Sie einen Hinweis darauf, wie Sie den Bericht und andere Produkte zum Themenkomplex arbeitsbedingter Stress erhalten können

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Factsheet 31 - Bewältigung von arbeitsbedingtem Stress und seinen Ursachen: einige praktische Tipps für Arbeitnehmer

Mehr als ein Viertel aller Arbeitnehmer in der Europäischen Union leidet an arbeitsbedingtem Stress. Das ist ein großes Problem für alle – Arbeitgeber, Arbeitnehmer und unsere Gesellschaft –, denn arbeitsbedingter Stress kann Gesundheitsprobleme verursachen, zu erhöhten Fehlzeiten führen und die Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen verringern. Deshalb lautet das Thema der Europäischen Woche für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit 2002 „Stress lass nach!“.

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Factsheet 30 - Zugang zu Informationen über Stress bei der Arbeit von der Website http://osha.eu.int/ew2002/

Mehr als ein Viertel aller Arbeitnehmer in der Europäischen Union ist von arbeitsbedingtem Stress betroffen. Die Agentur produziert zur Zeit eine Reihe von Factsheets, die helfen sollen, arbeitsbedingten Stress und einige seiner wichtigsten Auslöser - wie Mobbing und Gewalt bei der Arbeit - zu bekämpfen. Das vorliegende Factsheet gibt Auskunft darüber, wie Informationen über arbeitsbedingten Stress und seine wichtigsten Auslöser über die Website der Agentur zugänglich sind.

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Magazine 5 - Stress lass nach

Die in dieser Ausgabe im Mittelpunkt stehenden Statistiken zum Stress am Arbeitsplatz sprechen für sich. Sicherlich ist dieses Thema eine der großen Herausforderungen, die uns alle betreffen – als Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Gesundheitsschutzfachleute, Politiker, Forscher u. Ä. in allen Branchen, Unternehmen und Institutionen, unabhängig davon, ob sie klein oder groß sind. Was das bedeutet, liegt auf der Hand – Stress am Arbeitsplatz lässt Menschen leiden, sowohl bei der Arbeit als auch zu Hause und er wirkt sich deutlich auf das Unternehmensergebnis aus. Somit gibt es viele Gründe, aktiv zu werden.

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Factsheet 24 - Gewalt bei der Arbeit

Die Agentur produziert zurzeit eine Reihe von Factsheets, die helfen sollen, arbeitsbedingten Stress und einige seiner wichtigsten Auslöser zu bekämpfen. Dieses Factsheet gibt denjenigen Informationen und Vorschläge an die Hand, die praktische Maßnahmen ergreifen möchten, um Gewalt bei der Arbeit zu bekämpfen. Gewalt bei der Arbeit ist eine bedeutende Ursache für die Entstehung von arbeitsbedingtem Stress. Im Abschnitt „Weitere Informationen" am Ende dieses Factsheets finden Sie Hinweise auf hilfreiche Quellen der Agentur. Die Verhütung von Gewalt bei der Arbeit ist eines der Ziele, die in der neuen Gemeinschaftsstrategie für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz formuliert sind

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Factsheet 23 - Mobbing

Die Agentur produziert zurzeit eine Reihe von Factsheets, die helfen sollen, arbeitsbedingten Stress und einige seiner wichtigsten Auslöser zu bekämpfen. Mobbing steht in unmittelbarem Zusammenhang mit arbeitsbedingtem Stress. Dieses Factsheet enthält Informationen und Vorschläge für alle, die konkrete Maßnahmen gegen Mobbing ergreifen möchten. Im Abschnitt „Weitere Informationen" am Ende des Factsheets finden Sie Hinweise auf andere hilfreiche Quellen der Agentur. Mobbing stellt für die Erwerbstätigen in Europa ein erhebliches Problem dar. Mobbing verursacht sowohl für die Beschäftigten als auch für die Betriebe erhebliche Kosten. Darüber hinaus ist Mobbing als moralisch zu verurteilendes, auf Unterdrückung ausgerichtetes Verhalten zu betrachten. Es darf somit im Arbeitsumfeld auf keinen Fall toleriert werden. Vorbeugende Maßnahmen gegen Mobbing werden als eines der Ziele in der Mitteilung der Europäischen Kommission1 zur neuen Strategie für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit genannt.

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Factsheet 22 - Arbeitsbedingter Stress

In der Europäischen Union ist arbeitsbedingter Stress nach Rückenschmerzen das zweithäufigste arbeitsbedingte Gesundheitsproblem. Rund 28 % der Beschäftigten der EU sind betroffen1. Arbeitsbedingter Stress kann durch psychische Belastungen wie hohe Arbeitsanforderungen, Informationsdefizite, geringe Selbstbestimmung, sowie psychosoziale Belastungen, wie autoritäres Vorgesetztenverhalten, Streitigkeiten und Konflikte bis hin zu Mobbing oder Gewalt bei der Arbeit verursacht werden. Auch klassische Gefährdungsfaktoren, wie Lärm, Zugluft oder Vibration können arbeitsbedingten Stress auslösen bzw. verstärken. Die Mitteilung der Europäischen Kommission2 über die neue Gemeinschaftsstrategie für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz nennt die Verhütung von arbeitsbedingtem Stress als eines ihrer Ziele. Die Agentur produziert zur Zeit eine Reihe von Factsheets, die helfen sollen, über arbeitsbedingten Stress und einige seiner wichtigsten Auslöser Informationen zu erhalten. Im vorliegenden Factsheet wird ein Konzept zur Gefährdungsbeurteilung und Prävention vorgestellt, das auf arbeitsbedingten Stress und seine Ursachen angewendet werden kann. Es ist für diejenigen gedacht, die sich bemühen, arbeitsbedingten Stress am Arbeitsplatz zu bekämpfen. Im Abschnitt „Weitere Informationen“ am Ende dieses Factsheets finden Sie Hinweise auf andere hilfreiche Quellen der Agentur.

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Bericht - Zum Stand der Erforschung von arbeitsbedingtem Stress

Das Ausmaß von stressbedingten Gesundheitsproblemen bei der Arbeit zu bestimmen, ist keine einfache Aufgabe. Die meisten Länder erheben routinemäßig Daten zu krankheitsbedingter Frühverrentung, Ausfall von Arbeitstagen aufgrund von Krankheit, Verletzung und Behinderung usw. Aufgrund unterschiedlicher Datenerfassungsmethoden sind solche Daten für die Beschreibung von Trends zu ungenau und unzuverlässig.

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